Sa Dragonera - Dracheninsel
Eine weitere meiner Entdeckungsreisen führte mich nach Sa Dragonera.
Bei diesem Reiseziel handelt es sich um eine Insel der Balearen auf der einst Piraten und Schmuggler ihr zu Hause fanden.
Aber diese Zeiten sind längst Vergangenheit, in der heutigen findet man als Tourist nur noch Drachen vor, man kann diesen wesen gar nicht aus dem Weg gehen.
Allerdings muss man vor den kleinen Wesen keine Angst haben, sie sind von harmloser Natur.
Die bereits angesprochenen Drachen fallen auf der Baleareninsel recht klein aus. Die Geschöpfe haben eine Länge von maximal zehn Zentimetern.
Allerdings beweisen sie recht viel Mut und müssen sich vor ihren fauchenden Artgenossen aus der Märchenwelt nicht verstecken.
Die kleinen Inseldrachen sind sehr flink und listig. Bringt man als Tourist nichts zu fressen mit auf die Insel, kann es durchaus vorkommen, dass man von so einem Minidrachen schon einmal in die Hand gezwickt wird.
Wenn man der Insel einen Besuch abstattet, muss man nicht lange nach den Minidrachen suchen, es gibt sie hunderttausendfach.
Bei diesen Eidechsen handelt es sich um eine ganz besondere Art, welche ausschließlich auf Dragonera vorkommt.
Die Insel, welche sich an der Südwestspitze von Mallorca befindet, hat ihre Namensgebung den Eidechsen zu verdanken.
Der Inselname Dragonera ist vom mallorquinischen Wort Drago abgeleitet, was Echse bedeutet.
Die Insel wurde im Jahr 1995 zum Naturpark erklärt.
Schaut man sich die Insel vom Meer aus an, erinnert sie an einen schlafenden Drachen, dessen Schwanzschuppen in die Höhe ragen.
Bei den Schwanzschuppen handelt es sich um Bergformationen, welche Fortsetzung des Tramuntana-Gebirges darstellen, welches sich im Nordwesten von Mallorca befindet.
Die Insel hat eine Länge von etwas über 4 Kilometern und eine Breite von 900 Metern. Allerdings erhebt sich die Insel an der nordwestlichen Seite in eine Höhe von bis zu 533 Metern.
besonders eindrucksvoll für mich waren die Steilklippen, die mehrere Hundert Meter in die Tiefe fallen.
Hier befindet sich auch der Leutturm der Insel, Far Vell. Ihn erreicht man in einem dreistündigen Marsch zu Fuß.
Die andere Seite der kleinen Insel ist das ganze Gegenteil. Hier findet man eine flache Felsküste mit einsamen Buchten, Höhlen und Grotten vor.